APAT Patientenstory
Zurück im Leben – Wolfgangs Weg mit APAT
Eine schwere Infektion an Herzklappe und Halswirbel stellte das Leben von Wolfgang Sinhart plötzlich auf den Kopf. Erfahren Sie, wie ihm die ambulante parenterale Antibiotikatherapie (APAT) den Weg zurück in sein geliebtes Restaurant mitten in Berlin Kreuzberg ebnete.
Ein Interview über anfängliche Unsicherheiten und die Erkenntnis, dass die Therapieform APAT letztlich „gar nicht so kompliziert ist“.
Echte Menschen. Echte Stories. APAT schreibt Geschichten.
Erfolgreiche APAT bei schwerer Streptokokken-Infektion
Wolfgang Sinhart, Gastronom aus Berlin, wachte eines Nachts mit sehr starken Nackenschmerzen auf. Gleich am nächsten Tag begab er sich ins Krankenhaus, wo er kurz darauf die Diagnose erhielt: Streptokokken hatten seine Halswirbelsäule und eine Herzklappe infiziert.
Die Aussicht auf einen sechs- bis achtwöchigen Klinikaufenthalt für die notwendige Antibiotika-Infusionstherapie war für ihn zunächst ein Schock. Doch sein behandelnder Arzt berichtete ihm von einer möglichen Alternative, einer ambulanten Therapie, durch die er in wenigen Tagen schon wieder zuhause sein könnte - APAT.
„Ich war ein bisschen überfordert mit der Idee [einer APAT]. Aber ziemlich schnell konnte mich der Arzt dann überzeugen, dass ich es doch probieren möchte.“
Ein paar Tage nach der Entscheidung kam eine Homecare-Mitarbeiterin von Medipolis zu Wolfgang und erläuterte ihm den Ablauf von der Katheteranlage bis zu Entlassung und der ambulanten Therapie. Nur drei Tage später war Wolfgang wieder in seinen eigenen vier Wänden. Nach einer professionellen Einweisung konnte er sich sein Antibiotikum bereits am nächsten Tag selbst verabreichen. Das Team von Medipolis war bei Fragen jederzeit erreichbar.
Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber der medizinischen Eigenverantwortung blickt Wolfgang Sinhart heute positiv auf die Behandlung zurück: Die gewonnene Lebensqualität durch die ambulante Genesung war für ihn entscheidend.
Warum APAT? Die wesentlichen Vorteile im Überblick
Die Entscheidung, eine intravenöse Antibiotikatherapie nicht im Krankenhaus, sondern im gewohnten Umfeld durchzuführen, bietet handfeste Vorteile:
- Erhöhte Lebensqualität und Mobilität: Der wichtigste Faktor für Patienten wie Wolfgang Sinhart ist der Erhalt der Autonomie. Anstatt wochenlang an den Rhythmus eines Krankenhausbetriebs gebunden zu sein, findet die Therapie zu Hause statt. Patienten können oft ihrem Alltag nachgehen, Zeit mit der Familie verbringen und – je nach Gesundheitszustand – sogar eingeschränkt arbeiten.
„Ich würde ihnen sagen, dass es nicht kompliziert ist. Eigentlich sind es nur die eigenen Ängste, die es kompliziert machen könnten.“
- Entlastung der stationären Kapazitäten: APAT schafft wertvolle Kapazitäten im Gesundheitssystem. Betten, die für Patienten blockiert wären, die lediglich eine Infusion (aber keine Rund-um-die-Uhr-Überwachung) benötigen, werden für akute Fälle frei.
- Kosteneffizienz: Die ambulante Betreuung durch spezialisierte Homecare-Unternehmen wie Medipolis ist in der Regel kostengünstiger als ein vollstationärer Aufenthalt, ohne dabei Abstriche bei der medizinischen Sicherheit zu machen.
| Sie möchten mehr Informationen zu den Möglichkeiten einer intravenösen Antibiotikatherapie im häuslichen Umfeld erhalten, weil Sie selbst oder ein Angehöriger betroffen ist? | Jetzt Kontakt aufnehmen |
Medipolis Homecare, die Brücke in den Alltag
Pharmazeutische Homecare bedeutet, komplexe medizinische Behandlungen sicher in das Leben der Patienten zu integrieren. Als spezialisierte Schnittstelle zwischen Klinik, Facharzt und Patient sorgt die Medipolis Homecare dafür, dass die außerklinische Versorgung so reibungslos wie möglich verläuft.
Die Unterstützung geht dabei weit über die rein technische Einweisung hinaus:
Umfassende Schulung
Nicht nur der Patient, sondern auf Wunsch auch die Angehörigen werden intensiv im Umgang mit der Infusionspumpe und der Hygiene geschult. Das schafft Sicherheit und Vertrauen im häuslichen Umfeld.
Entlastung von der Bürokratie
Medipolis übernimmt die Kommunikation mit den Krankenkassen. Dazu gehört die Unterstützung bei der Abrechnung sowie das Einholen aller notwendigen Formulare und Genehmigungen.
Koordination der Versorgung
Der Patient muss sich nicht um Folgerezepte kümmern. Die Homecare-Mitarbeiter koordinieren auf Wunsch des Patienten die rechtzeitige Ausstellung durch den behandelnden Arzt und sorgen dafür, dass die Versorgung lückenlos bleibt.
Logistik & Versorgung
Alle benötigten Arznei- und Hilfsmittel werden direkt nach Hause geliefert. Die Bestellung und Bevorratung kann dabei komplett von Medipolis gesteuert werden.
Regelmäßige Verlaufskontrolle
Im Rahmen einer wöchentlichen Pflegevisite begutachtet eine spezialisierte Fachkraft den Therapieverlauf und den Zustand der Einstichstelle (Katheter), um Komplikationen frühzeitig vorzubeugen.
Sicherheit rund um die Uhr
Für medizinische Notfälle oder Unsicherheiten in der Anwendung steht eine 24/7-Rufbereitschaft zur Verfügung. Fachkompetente Hilfe ist also jederzeit – auch nachts oder am Wochenende – nur einen Anruf entfernt.
Kontaktformular
Bei Fragen und Anregungen rund um das Thema APAT freuen wir uns über ein persönliches Gespräch mit Ihnen. Bitte zögern Sie nicht, uns umgehend zu kontaktieren.
APAT Connect Roundtable
Digitales Netzwerktreffen zur ambulanten parenteralen Antiinfektivatherapie (APAT)
Der APAT Connect Roundtable ist ein interaktives, digitales Netzwerkformat, dass Raum schafft für regelmäßigen fachlichen und praxisorientierten Austausch zu aktuellen Entwicklungen, konkreten Fällen, Erfahrungen und Lösungsansätzen aus dem APAT-Versorgungsalltag.