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Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (10 stk)

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PZN: 11170001

Originalprodukt von PASCOE pharmazeutische Präpara

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  • zur Neuraltherapie
  • blockiert die Nerven
  • verringert Schmerzen
  • geringe Dosierungen wirksam
  • nur von geschultem Personal durchzuführen

Anwendungsgebiet von Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk)

Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk) dient der Neuraltherapie.

Wirkungsweise von Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk)

Die Neuraltherapie heilt Erkrankungen durch Beeinflussung des neurovegetativen Nervensystems. Dabei können Nerven blockiert und so Schmerzen gemindert werden. Die Dosierungen sind gering und lindern Ihre Beschwerden. Mit Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk) können Sie so Ihre Schmerzen verringern. Dabei ist die Anwendung nur von entsprechend geschultem Personal durchzuführen.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

1 ml von Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk) enthält:

20 mg Procainhydrochlorid

Weitere Bestandteile von Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk):

Natriumchlorid, Citronensäure-Monohydrat, Natriumhydroxid, Wasser für Injektions-zwecke

Gegenanzeigen

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der oben genannten Inhaltsstoffe sollte dieses Produkt nicht angewendet werden.
Bei einem bekannten Mangel an Pseudocholinesterase oder einer Überempfindlichkeit gegen Lokalanästhetika vom Ester-Typ, Sulfonamide, Benzoesäure (Parabene) darf das Produkt nicht verwendet werden.

Dosierung

Anwendungsempfehlung von Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk):

Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk) darf nur von entsprechend geschultem und ausgebildetem Personal angewendet werden.

Einnahme

  • Das Arzneimittel wird in die Haut (intrakutan) eingespritzt.
  • Es sollte nur von Personen mit entsprechenden Kenntnissen zur erfolgreichen Durchführung der jeweiligen Anwendung gespritzt werden.
  • Grundsätzlich gilt, dass bei kontinuierlicher Anwendung nur niedrig konzentrierte Lösungen von Procain angewandt werden.
  • Eine wiederholte Anwendung dieses Arzneimittels kann aufgrund einer Tachyphylaxie (rasche Toleranzentwicklung gegenüber dem Arzneimittel) zu reversiblen Wirkungseinbußen führen.
  • Die Injektionslösung ist nur zur einmaligen Entnahme vorgesehen. Die Anwendung muss unmittelbar nach Öffnung des Behältnisses erfolgen. Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
    • falls Sie an einer
      • bestimmten Form der Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
      • Störung des Herz-Reizleitungssystems
      • Herzmuskelschwäche leiden oder
      • die Injektion in ein entzündetes Gebiet vorgenommen werden soll.
    • Der anwendende Arzt wird vor der Anwendung grundsätzlich auf eine gute Auffüllung des Kreislaufes achten, eine sorgfältige Kreislaufüberwachung vornehmen und alle Maßnahmen zur Beatmung, Therapie von Krampfanfällen und zur Wiederbelebung zur Verfügung haben.
    • Ferner muss der Arzt von Ihnen erfahren, ob bei Ihnen eine allergische Reaktion auf andere Arzneistoffe aufgetreten ist, die chemisch mit Procain verwandt sind, da es dann auch zu einer allergischen Reaktion auf Procain kommen kann (Paragruppenallergie). Dies können z. B. sein Sulfonamide (bestimmte Gruppe von Antibiotika), orale Antidiabetika (Mittel bei Zuckerkrankheit), bestimmte Farbstoffe, Röntgenfilmentwickler oder andere Mittel zur örtlichen Betäubung.
    • Wenn bei Ihnen Procain nur äußerst langsam abgebaut werden kann, weil eine bestimmte Körpersubstanz nicht so aktiv ist (Pseudocholinesterase-Mangel), können Nebenwirkungen durch Procain eher auftreten.
    • Bei Anwendung im Hals-Kopf-Bereich besteht ein höherer Gefährdungsgrad, weil das Risiko für Vergiftungserscheinungen im Zentralnervensystem erhöht ist.
    • Zur Vermeidung von Nebenwirkungen sollten folgende Punkte beachtet werden:
      • In bestimmten Fällen vor der Anwendung zusätzlich einen Tropf anlegen.
      • Dosierung so niedrig wie möglich wählen.
      • In der Regel keinen gefäßverengenden Zusatz verwenden.
      • Vor Einspritzung sorgfältig in zwei Ebenen ansaugen (Drehung der Kanüle).
      • Vorsicht bei Injektion in infizierte Bereiche (aufgrund verstärkter Aufnahme bei herabgesetzter Wirksamkeit).
      • Injektion langsam vornehmen.
      • Blutdruck, Puls und Pupillenweite kontrollieren.
    • Es ist zu beachten, dass unter Behandlung mit Blutgerinnungshemmern (Antikoagulantien, wie z. B. Heparin), nichtsteroidalen Antirheumatika oder Plasmaersatzmitteln nicht nur eine versehentliche Gefäßverletzung im Rahmen der Schmerzbehandlung zu ernsthaften Blutungen führen kann, sondern dass allgemein mit einer erhöhten Blutungsneigung gerechnet werden muss. Lassen Sie deshalb entsprechende Laboruntersuchungen vor der Anwendung durchführen. Gegebenenfalls ist die gerinnungshemmende Behandlung zeitig genug abzusetzen.
    • Eine Anwendung bei gleichzeitiger Vorsorgetherapie zur Vermeidung von Thrombosen mit niedermolekularem Heparin sollte nur unter besonderer Vorsicht durchgeführt werden.
    • Kinder:
      • Für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren liegen keine Anwendungserfahrungen vor, aus denen allgemeine Dosierungsempfehlungen abgeleitet werden können.
    • Ältere Menschen:
      • Bei älteren Menschen wird eine Dosisanpassung entsprechend des jeweiligen Allgemeinzustands empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
    • Lassen Sie von Ihrem Arzt im Einzelfall entscheiden, ob Sie aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, Maschinen bedienen oder Arbeiten ohne sicheren Halt durchführen können.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft:
    • Lassen Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nur anwenden, wenn Ihr Arzt es für unbedingt erforderlich hält.
  • Stillzeit:
    • Procainhydrochlorid tritt in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung wird eine Unterbrechung des Stillens jedoch nicht erforderlich sein. Ist eine wiederholte Behandlung oder eine Behandlung mit höheren Dosen erforderlich, sollten Sie abstillen.

Hinweise

Weitere Produkte zur Neuraltherapie finden Sie ebenfalls in Ihrer Versandapotheke.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pasconeural Injektopas 2% Ampullen 2 ml (Packungsgröße: 10 stk) sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke www.medipolis.de erworben werden.


Hersteller: PASCOE pharmazeutische Präpara, Schiffenberger Weg 55, 35394 Giessen

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